Moos. Hütte.

Ein schöner Ausflug, auch wenn ich ihn 50 (!) Jahre nicht mehr gemacht habe. Der Weg vom Gasthaus Hack in einer Stunde zur Mosshütte. Vorbei am Rest der Sägerei, die die erste Arbeitsstätte meines Vaters im Allgäu war.

Und weiter an grünen Wiesen und dunklen Wäldern entlang.

Die Mooshütte heisst nicht einfach so. Moose prägen den wasserreichen Grund dort. Der Weg an der Gennach entlang führt in ein Moor mit seltenen Pflanzen und Blumen und Pilzen. Eine Wunderwelt.

Vor allem an richtigen Moorseen entlang, in die man besser nicht einsteigt.

Und dann gibt es noch dieses Wegkreuz, bei dem ich mir am Anfang nicht sicher war, ob mich hier jemand mit der Christus Figur verarschen will.

Will er wohl nicht. Egal. Nach einer Stunde erreicht man die Mooshütte, die früher schon für Musik und ein wenig zu viel Alkohol stand. Früher, als sie noch abgeschieden war. Heute rauscht in 100 Metern Entfernung die B12 vorbei.

Wo sie ist? Da hinten. Da sieht man sie. Oder auch nicht. Wir drehen um und sind zufrieden über so viel Eindrücke. Wenn jetzt noch der Gasthof Hack mit seinen exzellenten eigenen Forellen nicht am Dienstag und Mittwoch Ruhetag hätte, wäre es überperfekt gewesen. So war es einfach nur ein schöner, perfekter Ausflug ins Moor.