Garten. Sitzen.

Der neue Garten bekommt neue Lichtpunkte und ein neues Sitzen. Glanzpunkt wird dabei die Gloriole mit Spalierbrombeeren sein, die meine Schwester Christine und mein Schwager Roland als Idee aufgebracht haben.

Alles spielt sich dabei am Südrand und Westrand ab. Von Osten nach Westen aufgezählt entstehen

  • drei neue Laternen aus den ehemaligen Zaunsäulen
  • die Rundbank an einem neuen Objekt vor dem grossen Zengarten
  • die weisse Bank zwischen zwei Stauden am Südzaun des Nachbarn
  • das Wigwam am Rubinienpfahl mittels vierer Dreieckstücher
  • und schliesslich die Gloriole als windgeschützte Liege/Sitzbank mit Brombeerspalier

Am Südrand des Hofgartens befinden sich heute schon zwei Laternenpfähle. Weil der Hang des Nachbarn der schönen Büsche und Bäume verlustig ging (sie sind ausgetrocknet und waren zum Teil schon abgestorben), trat der alte Zaun wieder hervor, der noch die alten Zaunpfosten eingemauert hat. Sie bekommen einen roten Anstrich und eine Solarlaterne verpasst.

Vor dem Zengarten steht schon die Rundbank, die in die Ecke eingepasst werden wird. Vermutlich muss ich dort noch etwas einpflanzen, weil die Ecke gar so nackt geworden ist, mal sehen. Die Perspektive auf den Zengarten und die OBST WIE SE bleibt aber bei diesem Standpunkt erhalten und ergänzt die schon existierenden Lauben. Vielleicht braucht es dort noch eine kleinen Beistelltisch für den Aschenbecher oder ein Getränk.

Ebenfalls schon vorhanden ist der Rubinienpfahl mit dem Karabinerhaken, in den ich die vier Dreieckstücher spannen kann. Wenn ich diese am Boden mit Heringen fixiere, entsteht ein Zelt, das an das Indianerzelt meiner Kindheit erinnert. Schwager Roland hat dieses Zelt noch, und vielleicht stelle ich es wieder einmal dort hinein. Just for the fun of it. Davor ist die Feuerstelle für ein BBQ. Weiterhin bleiben die Stangen bestehen, die zwei Dreieckstücher aufspannen lassen und so das Zelt bei Bedarf öffnen.

Die schon vorhandene weisse Bank, die jetzt auf dem Balkon steht, wird mit dem Rücken zum Zaun des Nachbarn gesetzt, der auch einen kleinen Windschutz bietet. Rechts und links von ihr sollen Büsche noch zusätzlich ein wenig schützen, wenn man von dort aus auf die OBST WIE SE und die Weiden mit dem Walnussbaum schauen kann.

Das neue Glanzstück wird vielleicht die Gloriole mit dem Spalierbrombeerbusch als Wind- und Blickschutz gegen Westen. Roland kam mit der Idee auf, das ganze halbhoch zu konfektionieren und dann noch mit einem Spalierbaum abzudecken. Aber diese Bäume brauchen lange , um zu wachsen. Christine hatte die Idee, Brombeeren zu pflanzen, die es auch ohne Dornen gebe (Dornen wären hier nicht sinnvoll). Und schon kam eine Synergie zustande, denn mir viel wieder ein, dass der Sitz der Gloriole nicht unbedingt eine klassische Holzbank sein muss, sondern auch aus einer Liege bestehen könnte, die ich zusammenzimmere und auf einen Sockel aus Beton setze, um sie dann mit Querhölzern aufzubauen.

Die Liege wäre abzunehmen und einzulagern, damit sie nicht Wind und Wetter ausgesetzt ist. Alte Bettmatratzen könnte ich temporär mit einem Leintuch darauf legen. Und die Dreiecks-Segel der Sonne liessen sich auch an den Metallpfeilern befestigen, die vor dem Wigwam stehen, und hinter das Brombeerspalier herunterlassen. Sonnenschutz. Bequeme Liege mit Blick auf den LIN DEN HOF.

Soweit die Idee, ob die Gloriole dieses Jahr schon entsteht oder ob einfach zuerst einmal die Brombeeren mit Stützen gesetzt werden, das wird sich zeigen. Ich habe keine Eile. Die anderen Elemente sind schon so gut wie gebaut und kommen zusammen mit einem einzigen Shoppingvorgang.

Ich freue mich daran, dass die Ideen von Roland und Christine kamen. Sie machen das toll. So wird der Garten ein wirkliches Schmuckstück.