Nun bin ich also tatsächlich 60 geworden. Einfach so. Oder nicht einfach so: Nach einem wundervollen Abendessen mit meiner Familie im Zur Waag in Zürich eröffnete am 18.10. nachmittags ein mir sehr wichtiger Kaffee und Kuchen auf dem LIN DEN HOF mit Mama, Pia, Lena, Nini, Roland und Thomas den eigentlichen Festreigen. Sozusagen die Grundfamilie, aus der ich stamme…
Gefolgt von einem tollen Abendessen mit 8 (Ottolenghi inspirierten) Speisen und exquisiten Weinen im Schwesterhause Hackenberg. Noch ohne Kerzen auspusten, ich war ja noch 59.
Szenenwechsel zurück auf den LIN DEN HOF. Mitternacht bat ich die Familie auf die WIE SE. Dort stand unter dem Sternenhimmel ein auf die Bäume gerichteter Laserbeamer mit weiteren Sternen und eine Projektion mit einem mechanischen LIN DEN HOF OR CHE STRA, zu dem ich Ouwe von Walter von der Vogelweide improvisierte.
Ouwe war sint verswunden alliu mîniu jâr.



Es fielen mir die Minuten vor Mitternacht nicht leicht, ich rettete mich mit einem Gesang darüber, in den die Gäste mit einem Glas Cremant in der Hand dann in einen Jubelgesang einfielen und damit den Ernst der Stimmung brachen. Gottseidank. Lampenfieber, aber es ist eine gute Zeit, es ist viel Wärme um mich herum und ich freue mich auf die kommenden Jahre auch hier auf dem LIN DEN HOF.
Seit dieser Nacht feiere ich eigentlich weiter und bin auf Reisen. Über Linderhof (das Vorbild des LIN DEN HOFs) und Ettal weiter im Das Kranzbach und dann nach einem Schlenker zurück nach Zürich (Pia heimbringen) in Rothenburg ob der Tauber, Erfurt und Potsdam mit Sans Souci (meinem anderen Lieblingsschlosspark) und zurück nach Zürich. Es ist eine gute Zeit voller Magie. Danke dass ich mein Rad des Lebens so intensiv und liebevoll erleben darf.
