Aris. Friends.

Weil er den LIN DEN HOF den ganzen Sommer noch sah, weil Aris gerne seinen Onkel Roland sieht und weil er diesemal mit den Freunden Jodi, Maik, Fluego auch noch das Oktoberfest mitnehmen kann, hat er sich am Freitag Abend auf zum LIN DEN HOF gemacht.

So ganz ohne die Hilfe von Tante Nini und Onkel Roland geht der Transfer dabei nicht. Denn nachts und an Wochenenden gibt es keinen Bus mehr nach Stöttwang. Taxi ist bezahlbar aber teuer (50 EUR). Da braucht man familiären Support. Aber dann. Die Nacht kann kommen:

Die Jungs haben es sich in feiern gemütlich gemacht. Das Kaminfeuer angeschmissen (Respekt), den bereitgestellten Ofen für ein Nachtmahl genutzt. Das Lager in der PDA in herbergen unbd plaudern aufgeschlagen. Patent sind sie, und sehr wohl aufgenommen im Allgäu. Man freut sich immer an der lockeren Art, die sie ausstrahlen. Heute Abend, nach der Wiesn, geht es zu Onkel und Tante. Spieleabend und lecker Essen von Nini. Erst mal haben sie Taxi gespielt…

Jetzt bin ich neidisch…

Jodi habe ich kennen- und schätzen gelernt. Toller Typ, aufgeweckt, Maik und Fluego kenne ich nicht, aber sie sind Freunde von Aris, das dürfte sie schon per se auszeichnen. Es ist eine merkwürdige Übung «Fremde» nachts in den LIN DEN HOF zu lassen und zu wissen, sie werden dort eine gute Zeit haben. Es ist eine Übung im Loslassen, weil ich alles so passieren lassen will, was sie sich ausdenken. Und ich kann vorab nicht an alles denken.

Bei einer ersten Aktion dieser Art hatte Aris Ärger mit der Nachbarin, weil die Jungs nicht wussten wo sie ihren Karton reinschmeissen sollten, und die Reispapierwand in schreiben hatte ordentliche Risse, weil ich die Schlafplätze unterschätzt hatte und der Raum mit den damals sechs Matratzen aus allen Nähten platzten.

Aris wird das alles diesesmal besser hinbekommen, da bin ich mir sicher. Und wenn er jetzt noch das Hoflicht in der Garage ausmacht, ist alles super…