Salbei. Hopfen.

Nach der diesjährigen Hopfenernte, die der Hagel im Mai nicht ganz vernichten konnte, und angesichts einer nicht ganz unbeträchtlichen Ausdehnung des heimischen Salbeistrauches habe ich mich dazu entschlossen, mit einer kombinierten Salbei- Hopfenpesto zu experimentieren.

  • Ein Drittel frischer Salbei, nur die Blätter
  • Ein Drittel Aromahopfen (Gimmi und Williamette)
  • Ein Drittel Pistazien
  • 200 Gramm Bergkäse
  • Grobes Salz
  • Aufgefüllt mit griechischem Olivenöl (Danke Heiko / Vlasta für die Spende)

Das klingt zwar alles lecker und ist jetzt im Kühlschrank, aber es könnte schiefgegangen sein, denn sowohl der Hopfen als auch der Salbei haben einen hohen Anteil an Bitterstoffen. Frisch ist die Pesto nicht gut, aber das ist sie bei Bärlauch auch nicht. Ich hoffe auf den Zahn der Zeit und das Öl, das die Spitzen nimmt. Vielleicht muss ich die Pesto mit Sahne strecken, wenn ich sie frisch serviere, vielleicht sollte ich sie vor dem Servieren erhitzen. Ich lasse mich überraschen und plane die Pesto zum ersten Mal beim Alpgang Hinauf am 11.10.2024 zu servieren.

Weitere Überraschungen warten schon auf die armen Alpgang JenossInnen, denn ich habe grüne Himbeeren für den Salat und reife Himbeeren für einen Saftcocktail tiefgefroren. Ich werde berichten.