Ganz gerührt stehe ich vor dem «Prinz Albrecht» und sehe da, wo im Frühjahr die erste Blüte zu sehen war, tatsächlich den ersten Apfel wachsen. Eigentlich habe ich nicht vor meinem 60. Geburtstag mit einer Apfelernte der angepflanzten Bäume gerechnet, aber jetzt freut es mich ungemein, dass die erste Frucht sich zeigt. Das ist etwas ganz Besonderes. Ja, ich habe auch schon Maibeeren geerntet und die eine oder andere Goji Beeren heruntergewürgt, ich habe grüne Walnüsse eingelegt und mache mir aus den geernteten Himbeeren selbst Saft. Aber der Apfel steht für das Aufgehen des Plans, einen essbaren kleinen Privatpark zu haben. Ich freue mich sehr auf die Ernte und bin gespannt, wie der Apfel schmecken wird.

Inzwischen gedeihen auch die fünf Hopfenpflanzen prächtig, und ich hoffe doch sehr, dass sie schon im ersten Jahr viele Dolden abwerfen. Dann kann ich im Winter das Bier aus dem eigenen Hopfen brauen.

Vor allem in diesem heissen Sommer geht die Aufzucht des Hopfens nur, wenn ich ihm mit einer Giessanlage Wasser zukommen lasse. Die Giessanlage ist natürlich der ganze Stolz des Geeks. Mit einem Feuchtigkeitsmesser ausgestattet und per Internet steuerbar. Sie funktioniert offensichtlich ganz gut. Hopfen : check.
Update 18.8.2022
Ouh Mann, natürlich erschüttere ich beim Festklopfen der Baumstange den Apfelbaum zu stark, und der Prinz Albrecht verliert die Krone seiner Schöpfung, DEN ersten Apfel. Ach, ich ärgere mich. Aber immerhin ist er schon speisereif, also gönne ich mir ein Frühstück mit Kaffee und Apfel. Ratzeputz. Mjamm, weg. Nächstes Jahr gibt es dann sicher mehr.



