Mauer. Werk.

Die Westmauer des Lindenhofs besitzt nun schon seit fast einem Jahr eine Holzverschalung, die ich sehr liebe. Schön ist sie geworden. Aber die Werkstatt/Keller Etage zeigte noch das Mauerwerk nach Abbruch der Eternitplatten. Und die weggebrochene Garagenwand an der Südfront schimmerte noch durch. Vergangenes Jahr kam es nicht mehr zu einem neuen Verputzen und zum Anstrich der Mauer mit dem Grün an der Ost- und Nordwand. Erst dann ist der Lindenhof fertig. Der technische Grund: Wenn man in einen Nachtfrost hineinarbeitet, kann der Putz wieder Risse bekommen. Das will niemand, und deshalb brauchte es Geduld bis in den Mai.

Natürlich bekommt der Handwerker dann noch Covid und fällt weiter aus, aber vergangenen Montag kommt plötzlich – und eigentlich unangekündigt weil nicht erhofft. Und das eigentliche Verputzen findet innerhalb von zwei halben Tagen statt. Weil die Jungs gut sind. Ich kann mir vorstellen, wie ich rumgekleckert hätte. Aber nun ist es gut. Die Wand kann gestrichen werden, was auch ab dem 16.5. passieren wird. Ich freue mich auf das schöne Grün, das sich dann von dieser Wand auch weiter zur Südwand des Gartens ziehen wird. Gleichzeitig kann ich dann auch die Hängematte unter der Birke befestigen und die Kieswege des Hofgartens noch fixieren und nivellieren. Ich freue mich ohne Ende auf die erste Nacht im Hofgarten, wenn es eine Zigarre geben wird. Zu schöner Musik und mit Blick auf die eingefasste Trockenwiese und die Solarsteinlampe, auf die finale Westfront.

Nun ist das Werk der Handwerker getan, und ich dilletiere mit dem LIN DEN HOF Grün darüber, freue mich an der Wandlung, die die Wand nimmt, auch wenn sie noch nicht korrigiert und zum zweiten Mal angestrichen ist.

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