Ding. Werkstatt.

WhatsApp Nachricht von Alexandra. Da lag so ein Ding vor der Haustüre. Ein Strahler. Ich: Ein was? Sie schickt mir ein Foto von dem Ding:

Schön und gut, ich weiss ja trotzdem nicht, was das Ding, dieser Strahler so tut und warum den jemand vor unsere Haustür gelegt hat. Also bitte ich sie, das Ding auf die Werkbank zu legen, falls es jemand abholen will. Ich habe keinen bestellt. Gegoogelt habe ich das Ding und weiss, dass es eine extrem helle LED Leuchte für Baustellen ist. Brauchen kann ich das Ding also schon… nurwarumliegtdasjetztbeiuns… I do not know.

Der Blick geht via Webcam von der Werkbank wieder hoch zum Werkzeugschrank und den Wandhängern auf der gegenüberliegenden Seite. Ich bin ja immer noch nicht wirklich dabei, das Werkzeug im Haus Stück für Stück anzuschauen, zu schleifen, seinen Sinn zu begreifen und es gegebenenfalls wegzuschaffen oder einzusetzen. Das hätte ich am Anfang machen sollen, aber irgendwie kam ich nicht dazu, hab mich vielleicht auch nicht an den Altbestand meines Vaters herangetraut. Es ist ja eigentlich das Erbe an mich. Ich weiss, dass ich eine Fliessenschneidemaschine herumstehen habe. Und ein Gestänge zum Kämmen von Flachs oder einen Krauthobel. Ich nutze eine Menge an Hämmern und Feilen, Stemmeisen, Schraubenschlüssel, auch den Kompressor zuweilen. An die Handoberfräse, die Kreissägen und Hobelmaschine, an das Schweissgerät bin ich noch gar nicht heran. Die muss ich im Holzlager zum Teil erst noch freilegen. Und es gibt immer wieder Spezialhämmer oder Werkzeug, dessen Sinn sich mir noch nicht erschliesst. Es ist mein Ehrgeiz, das alles zu entdecken und einzusetzen.

Den Strahler auch.

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