Wiese. Mähen.

Die Obstwiese braucht mindestens drei Schnitte im Jahr. Dafür habe ich meinen Kreiselmäher, den ich ja heiss und innig zu lieben begonnen habe. Und nach dem Service durch Martin Ellenrieder, den ich ja auch grossartig finde (den Service und Martin), lege ich im Mai los.

Die Wiese mähen. Im Schnelldurchlauf

Dabei mähe ich sie ja nicht einfach durch, sondern arbeite fünf Denkinseln ein, deren Blumen und Gräser stehen bleiben. Sie sind nach den fünf Brands benannt, in denen ich meine Arbeiten erstelle:

MOI HAR ALD Alles, das ich für mein privates Leben organisiere, braue, koche.

LIN DEN HOF Der LIN DEN HOF , auch die SAKRISTEI, und seine Projekte.

TEX TEN IAD Alles Schreiben, alle Geschichten, die Lehre.

TAG LIN GER Alle Töne, alle Musik.

SIE MENS SI Alle Dinge im Job.

Ich laufe tatsächlich, in Gedanken und auch auf dem LIN DEN HOF Dashboard an diesen Feldern entlang und denke über die Aktionen in diesen Brands nach. Und ich sehe die Felder gerne, weil sie den Raum des Gartens strukturieren und doch nicht klassische Felder sind.

Aber das erklärt nur zum Teil den unglaublichen Spass, den ich beim Mähen und vor allem auch beim Heuen habe. Denn es gibt ein kleines Geheimnis damit: das Heu riecht so un-glaub-lich gut, ich könnte es fressen (könnte ich auch, Heusuppe und so…). Heumachen ist vor allem einmal ein Dufterlebnis, wenn man eine Blumenwiese hat, die gemäht wird.

Und beim Verladen (wie hier zum Beispiel auf den LIN DEN HOF eigenen Schiebekarren) bekomme ich noch einmal den ganzen Duft zu spühren. Es ist so wunderbar.

So kommt das Heu dann weiter zu einem Gestüt, oder aber auch einmal auf den “Wertstoffhof”, denn ich habe ja kein eigenes Tier auf dem Hof… sieht man einmal von den beiden Hasen von Alex ab, aber die wollen eher frisches Gras.

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